Auf Empfang
Scala Rider G4
Auf der Isle of Man bot sich die ideale Gelegenheit, das Bluetooth-Headsets Scala Rider G4 von Cardo Systems einem Praxistest zu unterziehen.
Ideal, denn erstens fielen einige Betriebsstunden an und zweitens einige Regentropfen (England) auf die Geräte. Um es vorwegzunehmen: Das System funktioniert nach wie vor tadellos. Das G4 wirkt hochwertig, präsentiert sich edel verpackt, umfangreich ausgestattet und ausführlich dokumentiert was man für Fr. 348.- (Set: Fr. 598.-) auch erwarten darf. Mit einer Klemme hält es am Helm und sorgt leider (wie alle Headsets) für Turbulenzen. Für Jethelme existiert eine Version mit Schwanenhals-Mikro. Das G4 rastet im Dock fest ein und ist jederzeit vom Helm entfernbar, etwa zum Diebstahlschutz. Es ist mit Navis, Handys und so ziemlich allem koppelbar, was Bluetooth hat. Zudem ist ein 3,5 mm-Eingang vorhanden. Unterwegs kann navigiert, telefoniert, Musik oder sogar Radio gehört werden. Mit dem iPhone 4 geht das tadellos. Die Telefonqualität ist erstaunlich gut, Musik ist auch mit Ohrenschutz über 120 km/h geniessbar. Nicht mehr missen möchten wir die Verbindung zwischen Fahrer und Sozia. Wir verzichteten auf die Vox-Automatik (schneidet manchmal Sätze ab) und fuhren den ganzen Tag über mit stehender Verbindung: Kompliment an den Akku. Bis dato einzigartig ist die Möglichkeit, die Software via PC zu aktualisieren. Bald werden wir über die Bike-to-Bike-Kommunikation (bis zu drei Fahrer) berichten. Infos: cardosystems.com und pro-moto.ch (Vertrieb Schweiz).