| Trentino: Die Schmetterlingstour. |
Norditalien-Spezial
Kurven & Cappuccino
Nichts ist besser gegen Winterdepressionen als herrliche Kurven-reviere. Voila – das TÖFF Norditalien-Special!
Erinnern Sie sich noch an die grossen Tourentipp-Specials in TÖFF 06/09 und 05/10? Hier kommt nun die perfekte Ergänzung zum Voralpenseen- und Austria-Special: Neun prächtige Tourenvorschläge in fünf Regionen Norditaliens. Vom Trentino geht es über das «Pflichtprogramm» Gardasee zu den malerischen oberitalienischen Seen, bevor wir mit einem grossen Sprung gen Süden die Poebene durchqueren, um dem Kurvenparadies Ligurien unsere Aufwartung zu machen.
Zigmal haben wir nun schon die gewaltige Poebene durchquert. Doch zumindest im direkten Vergleich zu den hier vorgestellten Regionen hat nur die Metropole Mailand (Kasten Seite 51) wirklich Verlockendes zu bieten – vom Verkehrschaos sollte man sich also nicht abschrecken lassen. Unter www.toeff-magazin.ch finden Sie neben den hier vorgestellten übrigens sieben weitere Norditalien-Touren zum Download – alles in allem also 16 Touren – eine pralle TÖFF-Packung für insgesamt 4400 km Frühlingsgefühle.
Region 1: Trentino, die Schmetterlingstour
Trento als Kopf, der tiefe Einschnitt des Etschtales als der Körper und die Täler, Berge und Hochebenen rechts und links als die Flügel – tatsächlich ähnelt die geografische Gestalt des Trentino sehr stark einem Schmetterling. Und so mag es nicht verwundern, dass Farfalla, wie dieses Wesen auf Italienisch heisst, auch zu einem Inbegriff der Provinz wurde. In zwei Tagestouren wollen wir diesen Schmetterling nun intensiv erkunden.
Farfalla zum ersten...
Dazu geht es früh am Morgen von Trento aus Richtung Westen – und umgehend in das erste Kurvenvergnügen. Also Knie an den Tank und mit ruhiger Gashand 40 Kehren auf gut 35 km Streckenlänge erobern. Die Erbauer der Strasse von Sardagna hinauf nach Lasino müssen leidenschaftliche Motorradfahrer gewesen sein, da sind wir uns sicher.
Am Lago di Toblino gibt es für den geforderten Gleichgewichtssinn eine erste Verschnaufpause. Der romantischste See im ganzen Trentino begeistert mit postkartengleichem Anblick, auf einer Halbinsel dümpelt das mittelalterliche Castel Toblino, ein Wasserschloss aus dem 12. Jahrhundert mit vielen Ringmauern, Zugbrücken, einer faszinierenden Barockkapelle und einem fast 20 m hohen Turm. Viele Geschichten über Liebschaften und geheime Verschwörungen umranken das Schloss, was es nur umso interessanter macht, diesem einen Besuch abzustatten.
Über Tione di Trento huschen wir weiter um den Südrand der Brenta-Dolomiten herum und erklimmen Richtung Madonna di Campiglio die Rampe zu unserem ersten Pass des Tages. Der Passo Campo Carlo Mango zählt allerdings eher zu den unbekannten Kandidaten der Alpen. Oben an der Scheitelhöhe auf 1682 m öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei auf einige Hotels und Restaurants, die sich an herrlicher Lage im Sonnenschein für einen Boxenstopp empfehlen.
Acht Spitzkehren später empfängt uns das Val di Sole, und zwischen Weinbergen und Wäldern drapiert sich bald darauf der prächtige Lago di Santa Giustina vor unserem Windschild. Dessen Staumauer war nach ihrer Fertigstellung 1951 immerhin die höchste Europas. Noch heute zählt der Lago di Santa Giustina zu den grössten Talsperren der Erde. Doch das Beste an ihm ist sicherlich das dichte Netz an atemberaubend kurvenreichen Landstrassen, das ihn umgibt.
Noch ein letztes Mal tauchen wir an diesem Tag ein in ein Gewusel aus Kurven und Kehren; über Molaro, Mezzolombardo und Lavis geht es hinunter in das gewaltige Etschtal und retour nach Trento.
... und zum zweiten
Gen Norden geht es anderntags aus Trento hinaus. Gleich hinter Gardolo setzen wir den Blinker rechts und tauschen das Verkehrs¬gewühl gegen die Einsamkeit des rechten Schmetterlingsflügels. Kurvenreich schwingen wir nach Molina und Cavalese und dann gen Süden in die kargen Regionen des Passo Manghen. Zwar gehört der Manghen zu jenen Pässen, die am Stammtisch konsequent die Frage provozieren: «Wie heisst der?» Macht aber nichts, echtes Fahrvergnügen bietet er ohne Zweifel.
Von Borgo Valsugana huschen wir nach Levico Terme mit seinem malerischen Seen-Doppelpack Lago di Lévico und Lago di Caldo-nazzo. An diesen beiden prächtigen Naturbadis endet unsere heutige Runde, doch vorher erkunden wir noch ein weiteres fahrerisches Highlight – die legendäre Kaiserjägerstrasse, die «Strada dell’Alpini». Im Ersten Weltkrieg wurde sie von den österreichischen Kaiserjägern aus dem Fels gehauen und diente als wichtigste Versorgungslinie der Kriegsfront auf der Lavarone-Hochebene.
Heute ist die Militärstrasse durchgehend asphaltiert, besitzt aber vor allem im nördlichen Abschnitt neben extrem engen Spitzkehren noch unübersichtliche Felsentunnel, die ein gewisses Mass an Erfahrung im Töffsattel erfordern. Die stark gewundene Strecke verbindet das an der SS.349 gelegene Albergo Monte Róvere mit dem 800 m tiefer liegenden Ort Lévico Terme. Zur Entschädigung gibt es fantastische Ausblicke an jeder Ecke. Diesen sollte man aber angesichts der allgegenwärtigen Abgründe lieber erst auf dem kleinen Parkplatz am oberen Teil der Strecke längere Aufmerksamkeit schenken. Ein lohnender Stopp mit herrlicher Sicht auf den Lago di Caldonazzo und den Lago di Lévico bis hinüber zum Monte Panarotta.
Perfekt abgerundet
In weitem Bogen geht es sodann zum Passo di Vezzena auf 1400 Metern und über Roana und Pedescala nach Arsiero durch ein Biker-paradies, dessen Kehren- und Kurvenreichtum allein schon so manchen Tourentag randvoll füllen könnte. Über Tonezza del Cimone und den Passo Coe erreichen wir das hübsche Folgaria. Perfekt abgerundet wird unser Tourentag noch mit einem Badestopp am Caldo-nazzo- oder Lévico-See – wenn Sie mögen.
Region 2: Lago di Garda – geliebt und gehasst
Zugegeben, für so manchen Biker ist er eine absolute «No-go-Area». Besonders in der Hauptsaison im Sommer, wenn man vor lauter Surfern, Luftmatratzen und planschenden Badeschlappen-Touris nahezu trockenen Fusses über den See wandeln kann, macht man besser einen grossen Bogen um ihn. Aber er gehört unzweifelhaft in ein Norditalien-Tourenspecial – und er gehört ohne Zweifel auch zu den «Musts» jedes Tourenfahrers: der Gardasee. Mit einer Länge von über 51 km und einer maximalen Breite von 17 km ist das Gewässer der grösste See Italiens. Wenn Sie einen Blick auf unsere Karte werfen, ahnen Sie, dass auch diese beiden Tourenvorschläge mit satten 180 Kehren bestimmt keine Langeweile aufkommen lassen. Denn der Lago di Garda ist eine einzigartig schöne Gegend, um der Motorradleidenschaft zu frönen. Voila: Zwei Routen, die auf 60 m Meereshöhe beginnen, bis auf über 1600 m führen und atemberaubende Ausblicke, Slaloms zwischen Weinbergen und durch duftende Olivenhaine oder entspannende Pausen am See in idyllischen historischen Marktflecken bieten.
Nur im Frühling oder im Herbst
Wir verlassen Riva del Garda nach Norden, Richtung Arco und schwingen östlich hinunter in den Dunstkreis von Rovereto. Über Mori nähern wir uns dann dem ersten Highlight des Tages, der Monte-Baldo-Höhenstrasse. Die nur spärlich ausgeschilderte «Strada Panoramica del Monte Baldo» ist eine gut 60 km lange Bergstrecke bis hinauf auf 1600 Höhenmeter und von Frühling bis Spätherbst ein echter Geheimtipp am Gardasee. Denn viele Tage im Jahr haben wir diese Strecke fast für uns allein, was angesichts der Schönheit der Landschaft ein echtes Rätsel ist.
Die ausgiebige Kurvenhatz dort oben entlang der Baumgrenze füllt nahezu einen halben Tag. Geniessen Sie die Ausblicke und Pausenplätzchen, die Bergidylle und die Sonne.
Irgendwann erreicht uns dann doch der Lockruf des in der Ferne mächtig Dunst produzierenden Gardasees. Jetzt ein Cappuccino dort unten direkt am Seeufer – das wäre Kontrastprogramm vom Feinsten. Auf geht’s: Über Caprino Veronese erreichen wir Torri del Benaco direkt am See und gönnen uns zum Ausklang dieses Tages noch einen ausgiebigen Exkurs um den Südzipfel das Lago di Garda herum und dann entlang der Westuferpisten retour nach Riva. Allerorten locken herrlich gelegene Cafés mit prächtigen Seeterrassen – der Gardasee in der Vor- oder Nachsaison ist schon eine echte Perle Norditaliens.
Eine zweite Seite dieser Perle erkunden wir am nächsten Tag. Diesmal gönnen wir uns das Westufer in entgegengesetzter Richtung, schwingen über Limone und Campione del Garda nach Gargano. Dort bitte den Blinker rechts setzen und hinauf in die Berge wedeln. Den Lago di Valvestino entlang pendeln wir von einer Schräglage in die nächste und erreichen Idro am gleichnamigen See zu einem ausgiebigen Boxenstopp. Das Westufer entlang geht es schwungvoll zum Städtchen Storo, und zu guter Letzt genehmigen wir uns auf dem Weg zum Lago di Ledro sogar noch zwei Pässe – okay, mit jeweils nur gut 750 Höhenmetern sind sie nicht unbedingt spektakulär und sehr leicht zu übersehen. Aber nett sind sie auf alle Fälle. Und abends gehört der ausgiebige Einkehrschwung in Riva natürlich nochmals zum Pflichtprogramm dieser Reise – aber mal ganz ehrlich: Es gibt Schlimmeres im Leben...
Region 3: Lago di Como – schwelgen im Luxus
Für die nächste Region machen wir einen Sprung nach Westen und «landen» direkt an unserem nächsten Ausgangspunkt, in Lecco. Einmal um den Lago di Como und den Lago di Lecco soll unsere erste Tour führen. Dazu ein Abstecher zum Lago di Lugano. Bereits der Anblick Bellagios an der Schnittstelle von Lago di Lecco und Como bremst uns ein. Leonardo da Vinci, Mark Twain, Franz Liszt – die Gästeliste des traumhaft pittoresken Ortes liest sich wie ein «Who is who» der Kreativen. Die Uferstrasse nach Como schwelgt in luxuriösem Ambiente, winzige Dörfer in atemberaubender Hanglage wachsen bis ans Wasser, ihre Gassen sind derart steil, dass man sich über Wendemöglichkeiten vorab Gedanken machen sollte. Kurvenreich geht es durch Comos enge Vorstadtgassen zum Hafen, zur historischen Piazza Cavour. Streifen Sie unbedingt zu Fuss eine Runde umher.
Via Cernobbio und Mendrisio schwingen wir nach Melide, um den Südzipfel des Lago Lugano zu umrunden. Über das bildhübsche Morcote und Collina d’Oro geht es sodann nach Lugano. Der Rest unseres Tourentages gehört der Uferstrasse um den Nordzipfel des Lago di Como.
Den nächsten Tag spendieren wir den Bergamasker Alpen. Im Norden Leccos schlagen wir uns sogleich den Culmine San Pietro hinauf, einen Pass auf gut 1250 m, dessen Rampen sich durch schluchtartige Täler nach oben schrauben. In Morbegno heisst es, den Blinker rechts setzen – der Passo San Marco wartet inmitten einsamer Bergwelten. Erst San Pellegrino Terme holt uns zurück in das Hier und Heute. Die berühmte Heilquelle des beschaulichen Bergdorfes, an der sich auch heutzutage noch die Dorfältesten kostenlos ihr Heilwässerchen abfüllen dürfen, hat meist vormittags geöffnet. Für den abendlichen Ausklang des Tages liegen nun sowohl die sehenswerte Altstadt von Bergamo zum Greifen nahe als auch die Gemütlichkeit unseres Ausgangsortes Lecco oder das quirlige Mailand. Sie haben die Wahl...
Region 4: Lago Maggiore – duftender Süden
Er ist der wohl berühmteste See der Alpen – direkt auf der Grenze zwischen dem Tessin, dem Piemont und der Lombardei. Vor allem sein Westufer gehört an sonnigen Wochenenden zu den beliebtesten Töfftreffs der gesamten Region, die Ausblicke auf den See und seine berühmten Inseln sind atemberaubend. Seine Uferstrassen können jeder Prachtstrasse der französischen Cote d’Azur mühelos den Rang ablaufen, die Städte und Dörfer am Lago lohnen immer einen Stopp.
Villen und das «Arme-Leute-Ufer»
Das gilt natürlich auch für Locarno, unseren Start- und Zielort am Ostrand des gewaltigen Maggiadeltas. Gut 15 000 Einwohner leben in der steil an einen Bergrücken angelehnten Stadt. Deren pulsierendes Zentrum in Form der Kopfstein gepflasterten Piazza Grande wird dominiert vom Anblick der ebenfalls steil am Berg emporragenden Wallfahrtskirche Madonna del Sasso. Den schönsten Blick auf dieses imposante Bauwerk und die Stadt hat man von der Bergstation der Funicolare Locarno-Orselina. Folgen Sie einfach den kleinen Wegweisern Richtung Orselina. Von hier aus führt auch eine Standseilbahn auf den 1672 m hohen Cimetta, Locarnos Hausberg und beliebtestes Ausflugsziel.
Übrigens: Locarno gilt als der wärmste Ort der Schweiz, die Messstationen verzeichnen einen Jahresdurchschnitt von knapp 12 °C. Dass der Töfffrühling dort bereits in vollem Gange ist, liegt also auf der Hand. Über Ascona verlassen wir Locarno und huschen Richtung italienischer Grenze. Der weitere Verlauf dieser Tagestour ist leicht zu navigieren: Folgen Sie jeweils der Strasse, die Sie möglichst ufernah entlang dem Lago Maggiore führt. Sehenswerte Orte wie Cannobio oder Verbania bilden mit ihren historischen Zentren und ihrem Hauch der Belle Époque einen sehenswerten Kontrast zu den Schönheiten der Natur, die schon Hugo von Hofmannsthal und Friedrich Nietzsche wie so viele andere Dichter, Künstler und Schriftsteller begeisterte.
Stresa bietet ebenfalls das prächtige Bild eines seit der vorletzten Jahrhundertwende boomenden Ferienparadieses in traumhafter Lage direkt am See. Ausgedehnte Parkanlagen zieren das Ufer, herrschaftliche Villen verstecken sich hinter Pinien und Platanen, die Hotels entlang der Promenade gehören seit jeher zur Luxusklasse. Ob Nietzsche und Hofmannsthal sich deren Preise leisten konnten, ist allerdings nicht überliefert.
Draussen auf dem See lockt derweil die berühmte Isola Bella, auf deren steinigem Untergrund ein Meisterwerk italienischer Gartenbaukunst errichtet wurde, und gleich daneben die Isola Madre mit riesigem botanischem Garten sowie die Isola dei Pescatori, auf der auch heute noch einige Fischer von ihrem ¬uralten Handwerk leben können.
Luxus und Lebensgefühl längst vergangener Epochen begründen den Ruf des Lago Maggiore als schönsten aller oberitalienischen Seen.
Über Arona und das mittelalterliche Castell von Angera geht es zu guter Letzt an das ehemalige «Arme-Leute-Ufer» des Lago Maggiore – das Ostufer. Etwas weniger pompös, etwas weniger herrschaftlich, aber nicht minder sehens- und erlebenswert schwingen wir über Luino nach Maccagno. Und dort zu einem letzten Abstecher hinauf in die Hügel, hinauf zur Alpe di Neggia, einem 1400 m hohen Pass mit prächtigem Ausblick auf den See und die Alpenwelt. Welch ein Tagesausklang!
Region 5: Ligure – zwischen Apennin und Mittelmeer
Für unsere fünfte Tourenregion Norditaliens machen wir einen gewaltigen Sprung nach Genua. Falls Sie rund um Mailand und den Po eigene, schöne Tourentipps haben, berichten Sie es uns. Wir sind gespannt.
112 Kehren auf 90 Kilometer
Genua ist der wichtigste Hafen Italiens, seine Altstadt seit 2006 immerhin UNESCO-Weltkulturerbe – und dennoch sollten wir um Genuas tagtäglichen Verkehrsinfarkt einen Bogen schlagen. Erwartet uns doch mit Rapallo im Südosten ein Standort, in dem das Leben wohl noch niemals überlaut brummte. Und im Hinterland eine Unendlichkeit an Kurven und Kehren, oftmals verziert mit prächtigen Ausblicken auf das Mittelmeer, die wir uns auf zwei Tagestouren intensiv gönnen wollen.
Runde 1 führt uns von Rapallo an der Küste entlang Richtung Genua. Über die SP1 schwingen wir durch einstmals verträumte Küsten-orte, die sich heutzutage ganz dem Tourismus gewidmet haben und ein sehenswertes Sammelsurium an Geschichte bieten. Am Ortsausgang von Bogliasco heisst es dann, dem Ostrand Genuas gekonnt auszuweichen und hinauf in die Berge zu schwingen. Unser GPS-Download hilft Ihnen metergenau dabei. Umgehend haben wir das Land und die Strassen nahezu für uns allein. Von Bavari geht es nach Sant’Oclese, über Montoggio erkunden wir die südlichen Ausläufer des Ligurischen Apennin. Und wieder einmal heisst es Knie an den Tank, die Kurvenhatz beginnt. Gut 112 Kehren erwarten uns auf den kommenden 90 km durch das einsame Bergland des Apennin. Und obwohl keinerlei namhafte Pässe unser Roadbook zieren, wird auch Ihr Gleichgewichtssinn jubeln, wird ihre Blickführung die abendliche Pizza noch in Schlangenlinien zerteilen – so viel sei schon mal versprochen.
Kurvenschwung und Wellenrauschen
Auch die letzte Runde beschert uns wieder Kurven satt und endet im herrlichen ligurischen Städtchen Portofino mit sanftem Wellenrauschen direkt am Strand. Das sind doch Aussichten – auf geht’s! Direkt gen Norden verlassen wir Rapallo. Über Monleone erreichen wir Favale di Malvaro. Jetzt bitte den Blinker rechts setzen und über Calzagatta in den Kurventanz des Tages starten. Von Borzonasca und seinen Vororten erreichen wir Tornolo am idyllischen Passo del Bocco mit herrlich gelegenen Picknickplätzen. Über Santa Maria del Taro und Tarsogno erkunden wir nachmittags noch eine satte Portion Apennin, bevor uns bei Sestri Levante die Küste mit ihrem erlebenswerten Kontrastprogramm begrüsst. Den perfekten Tagesausklang bietet Portofino südlich von Rapallo, ein idyllisches Fischerstädtchen in wohl einzigartiger Lage.


