Österreich
Made in Austria
Kurvenhatz in Nachbars Garten: Salzburger Land und Kärnten – vier Rundtouren durch die schönsten Kurvenreviere Österreichs. GPS-Tracks und Kartenmaterial.
Erinnern Sie sich noch an das Alpen-Special in TÖFF 06/09? Die pralle Ladung gegen Frühjahrsmüdigkeit: 36 Pässe und die schönsten Panoramastrassen durchs prächtige Vorarlberg, durch Tirol, Osttirol und über die legendäre Grossglockner-Hochalpenstrasse. Die fixfertigen GPS-Daten-Downloads liegen übrigens weiter auf www.toeff-magazin.ch für Sie bereit. Dieses Österreich-Special schliesst nun nahtlos sowohl an das Alpen-Special vom letzten Jahr als auch an das Voralpenseen-Special aus dem letzten Heft an. Mitten im Herzen Österreichs warten im Salzburger Land und Kärnten sonnenverwöhnte Geheimtipps, die in diesen Frühlingstagen locken. Das Beste: Die unbekannten Töff-Reviere samt dem Weltkulturerbe Salzburg sind mit dem Autoreisezug Feldkirch–Villach quasi im Schlaf erreichbar (Infos: www.oebb.at).
Rundtour 1: Kurvensurfen im Steinernen Meer
Die sehenswerte Salzhandelsstadt Hallein südlich Salzburg
ist Start und Ziel unserer ersten Austria-Runde. Wer noch eine Stärkung
braucht, sollte unbedingt beim Hohlwegwirt in Hallein-Taxach vorbeischauen.
Seit über 130 Jahren befindet sich die alte Poststation nun schon im Besitz der
Familie Kornreif, einer der beiden Gründerfamilien der Motorradschmiede KTM.
Mögen auch die Bande zwischen KTM und dem Hohlwegwirt Ernst Kornreif jun. nicht
mehr allzu eng sein – die G’schichten über das Leben seines Vaters sind
fesselnd wie eh und je. Ach ja, und falls die Einkehr beim bikenden Wirt wegen
seiner vielfach ausgezeichneten Kochkunst zu lang ausfallen sollte, in der
alten Poststation stehen auch stilvoll eingerichtete Zimmer zur Übernachtung
zur Verfügung.
Gen Süden schwingen wir aus der Salzstadt hinaus nach Bischofshofen: Gleich nach der Ortsmitte bitte rechts ab zur Südflanke des imposanten Hochkönigs, dem mit über 2900 m höchsten Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen. In Mühlbach am Hochkönig dringen wir ein gutes Stück tiefer in dieses Felsenreich ein, erklimmen auf der Mandlwandstrasse zum Arthurhaus Höhenmeter um Höhenmeter. 1866 begann die Mühlbacher Kupfergesellschaft mit dem Bau der ersten Gaststätte ganz am Ende der Sackgasse. 1894 pachteten die Urgrosseltern der heutigen Wirtin Heidi die kleine Alm und bauten sie sukzessive zu einem gemütlichen Berghotel aus.
Retour im Tal, schwingen wir über den Dientner- und Filzensattel auf landschaftlich prächtiger Strecke nach Maria Alm am Steinernen Meer – welch ein Name für dieses bildhübsche Bergdorf, das direkt aus einem Luis-Trenker-Heimatfilm entsprungen zu sein scheint.
Über Saalfelden und Lofer, einstmals eine der bedeutendsten Handelsstädte entlang der Salzstrasse nach Italien, geht es nach Unken und dann bitte links ab zum fahrerischen Leckerbissen namens Heutal, einer kurvenreiche Sackgasse mitten hinein in die stille Welt der südlichen Chiemgauer Alpen. Drehen Sie bloss nicht zu früh um! Ein traumhaftes Panorama und leckere Einkehrmöglichkeiten warten ganz am Ende des Tals.
Bei Melleck queren wir die Grenze zu Deutschland, halten uns in Schneizlreuth rechts, folgen den Wegweisern zum Hintersee in ein bildhübsches Alpengärtlein.
Zahlreiche berühmte Landschaftsmaler kamen und kommen bis heute, um den sonnenverwöhnten Bergsee und seine Stimmungen zu verewigen. Im Gasthof Auzinger direkt am See bildeten sie eine weithin bekannte Malerkolonie. Über Ramsau erreichen wir dann die von Felsgipfeln eingefasste Perle des Berchtesgadener Landes. «Und da Herrgott hat g’lacht, wia Berchtesgad’n hat g’macht», sagen die Einheimischen, und wahrlich, es ist etwas dran. Gönnen Sie sich unbedingt einen Rundgang durch den historischen Kern Berchtesgadens. Garniert vielleicht mit einer Kaffeepause beim Tortenmacher Grassl in der Maximilianstrasse. Sie glauben gar nicht, was es dort an Kuchen zu probieren gibt ...
Königssee: Von Bayern nach Österreich
Sein Echo ist weltberühmt, seine über ein Meter langen und
bis zu 55 Pfund schweren Forellen sind kein Anglerlatein, und eine Bootsfahrt
mit der Bayerischen Seenschifffahrt bleibt tatsächlich für immer in Erinnerung.
Da stört es auch nicht, dass man nur zu Fuss an den Königssee gelangt: Ein
grosser Parkplatz bietet die Möglichkeit, den Töff sicher abzustellen.
Im berauschenden Kurvenschwung geht's zurück zum Ausgangspunkt Hallein: Deutschlands höchste Panoramastrasse bildet den wahrlich krönenden Abschluss dieser AustriaRunde. In herrlichen Rechts-Links-Kombinationen führt uns die Rossfeld Panoramastrasse gleich hinter Berchtesgaden mitten hinein in die hochalpine Bergwelt des Berchtesgadener Landes. Sie ist übrigens das grandiose Finale der «Deutschen Alpenstrasse», einer der ältesten Ferienrouten Deutschlands. Den schönsten Ausblick hat man am Scheitelpunkt der Strecke am grossen Gipfelparkplatz.
| Salzburg: Mozart, Flying Bulls, Weltkulturerbe Ein Tag in Salzburg reicht, um sich in die Stadt zu verlieben. Eine Besichtigung des Unesco-Weltkulturerbes Salzburg sollte in jedem Fall mit einem Frühstück in einem der vielen Kaffeehäuser mit ihren lauschigen Winkeln und Aussichtsterrassen beginnen. Je nach Geschmack im trendigen Szenecafé wie etwa dem Afro Café, auf der Steinterrasse, dem Rösthaus und Café 220 Grad oder dem Republic oder aber in einem gediegenen Kaffeehaus wie etwa dem Café Bazar, Café Wernbacher oder Café Fingerlos. Wer in Salzburg hoch hinaus möchte, hat mit Mönchsberg oder Kapuzinerberg zwei Stadtberge zur Auswahl, die Unterschiedliches zu bieten haben: Während der Kapuzinerberg vor allem Ruhe und Natur verspricht, hat der Mönchsberg mit dem Museum der Moderne, dem Restaurant «m32» und der Festung Hohensalzburg ein paar echte Höhepunkte zu bieten. Sehenswürdigkeiten: Die Festung Hohensalzburg, der Dom, die Franziskanerkirche, der Bezirk St. Peter mit Kloster, Kirche und Friedhof, Mozarts Geburtshaus, die Prunkräume der Residenz und der Mirabellgarten mit Pegasus-Brunnen, Zwergerlgarten, Heckentheater und Rosenhügel (www.salzburg.info). Ein besonderes Erlebnis ist der Red Bull Hangar-7 am Flughafen Salzburg: Eine weltweit einzigartige Kombination aus Flugzeug-Ausstellung, Kunstgalerie, Gastronomie und Erlebnisbereich (www.hangar-7.com). Kultur: In Salzburg ist immer was los. Ob Theater, Konzert, Jazz-Veranstaltung, Lesung oder Salsa-Event. Wer den Abend stimmungsvoll ausklingen lassen möchte, trifft sich zum Glas Wein in einer der Bars, zum traditionellen Snack an einer der Würstelbuden oder zum nächtlichen Bummel durch die romantische Altstadt (www.salzburg.at). |
Rundtour 2: Ins Reich des weissen Goldes
Westlich von Bischofshofen, im sehenswerten Schladming am
Dachstein, schliesst dieser Ausflug nahtlos an Tour 1 an. Schladming hat viel
Abenteuer inmitten einer herrlichen Bergwelt zu bieten: Von Rafting über
Canyoning, Klettergärten, Paragleiten bis hin zu historischen Stollenführungen
reicht das Repertoire der quirligen Alpenstadt am Rande von Dachstein und
Tennengebirge.Jene schroffe Gebirgsgruppe der nördlichen Kalkalpen ist ein
stark verkarstetes Plateaugebirge mit zahlreichen Höhlen. Die bekannteste ist
die «Eisriesenwelt» bei Werfen. Sie gilt mit gut 42 km als die grösste Eishöhle
der Welt. Bereits 1879 entdeckt, lockt sie seither als beliebtes Ausflugsziel
im Tennengebirge.
1000 Kurven und 50 Kisten Gold
Wir folgen den Wegweisern nach Annaberg und weiter zum Pass
Gschütt nach Bad Goisern im Inneren Salzkammergut. Ein Ort mit Geschichte: Denn
Bad Goisern ist nicht nur die Heimat berühmter Alpenrocker, sondern auch des
«Goiserers», eines nur auf Bestellung handgefertigten Bergschuhs. Berühmtheiten
wie Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Sisi fanden schon Gefallen an den Tretern.
Weiter südlich wartet schon die nächste Legende: Der Hallstätter See. Wie Schwalbennester kleben die Häuser an den Steilhängen des fjordartigen Taleinschnitts. Im historischen Zentrum von Hallstatt – übrigens nur morgens bis 10 Uhr uneingeschränkt befahrbar – wird die Geschichte des Weltkulturerbes lebendig: der Marktplatz gleicht einem Freilichtmuseum. Im Beinhaus ist die weltgrösste Schädelsammlung zu bestaunen, in den Salzwelten werden die längst vergangenen Tage des «Weissen Goldes» erzählt.
Nach der Querung des unscheinbaren Koppenpasses weitet sich die Landschaft wieder. Auch Bad Aussee im geografischen Mittelpunkt Österreichs – der Mittelpunktstein steht im Stadtpark – verdankt seine Entstehung dem Salz. Sehenswert ist auch der legendäre Toplitzsee am Südzipfel des Grundlsees. Der See war bis 1944 eine Marine-Versuchsstation für Sprengstoffe und Unterwasserraketen. Alle Unterlagen wurden bei Kriegsende im See versenkt. In dessen Tiefen vermutet man auch grosse Teile der Goldreserven des Dritten Reiches: Im April 1945 wurden ungezählte Kisten zum Toplitzsee transportiert. Bauern haben beim Versenken des Schatzes unter strenger SS-Bewachung geholfen. Man vermutet dort 50 Kisten Gold, 5 Kisten mit Brillanten, Beutegut aus Ungarn, den Tatarenschatz sowie 20 Kisten Goldmünzen aus aller Welt. Die Suche ist allerdings strengstens reglementiert.
Rundtour3: Abschwingen im Dreiländereck
Das Drei-Bundesländer-Eck Salzburger Land–Steiermark–Kärnten
bildet den Rahmen unserer dritten Rundtour.
Nach Osten schwingen wir ein Stück Richtung Murau, einem hübschen Alpenstädtchen, dominiert von der imposanten Anlage des Schlosses Obermurau. Deren Wurzeln reichen immerhin bis auf das Jahr 1232 zurück.
Für uns heisst es: «Bei Stadl an der Mur links ab, hinauf zur Flattnitzer Höhe». Auf dem Weg zu diesem mit gut 1450 Höhenmetern eher noch überschaubaren Pass überqueren wir die Landesgrenze zur Steiermark. Die gut ausgebaute Strasse erlaubt es mit sattem Drehmoment am Hinterrad den Scheitelpunkt des Passes zu erklimmen.
Nockberge und Turracher Höhe
Geschwind wie der Wind huschen wir hinunter ins Gurktal nach
Weitensfeld und Deutsch-Griffen. Ein weiteres Kurvenparadies inmitten der
Hochrindl-Almenregion. 1600 Höhenmeter über aller Hektik, empfängt uns nach
einer reichlichen Portion Spitzkehren echtes Kärntner Almenland. Die sanften
Gipfel der umliegenden Nockberge bilden das Panorama für gemütliche
Einkehrschwünge in die urigen Berggasthöfe. Nach einem kurvenreichen Tag ist
der Hochrindl geradezu ideal für eine ausgiebige Erholungspause.
Wieder im Tal, folgen wir der Beschilderung nach Feldkirchen und biegen kurz vor dem Ort Richtung Himmelberg ab. Sogleich führen uns herrliche Rechts-Links-Kombinationen mitten ins Herz der Nockberge nach Reichenau. Hier locken nun die Wegweiser zur Nockalm Panoramastrasse – aber für heute flitzen wir genüsslich zur Turracher Höhe, einem idyllisch gelegenen Hochplateau. Mit drei unergründlichen Bergseen, umgeben von den grössten Zirbenwäldern Österreichs sowie umringt von den imposanten Nockbergen, ist die Turracher Höhe ein Geheimtipp. Die Strasse ist in weiten Teilen gut ausgebaut und zählt zu den steilsten Asphaltpässen Österreichs.
Rundtour 4: Benzin und Nock’n
Die letzte Tour dieses Specials führt uns tief in das
hochalpine Herz des Bikerparadieses Kärnten. Und gleichwohl sie «nur» gute 150
km Länge aufweist, planen Sie bitte dennoch einen ganzen, prall gefüllten
Kurventag dafür ein. Denn fahrerisch und landschaftlich ist diese Runde kaum zu
toppen.
Beginnen wir ganz gemütlich am idyllischen Millstätter See. Er zählt zu den sonnenverwöhntesten Seen Österreichs, seine Uferstrasse führt durch sehenswerte, ja richtig hübsche Orte wie Seeboden, Millstatt oder auch Dellach. Und die Sackgasse der ausgeschilderten, mautpflichtigen Goldeck-Panoramastrasse im Süden des Sees beschert auch Töfffahrern ganz besondere Ausblicke auf die umliegenden Berge und Täler. Sie gehört zu den beliebtesten Ausflugsstrassen Kärntens. Gut 15 km lang und maximal 10% steil führt sie uns hinauf auf 1900 Höhenmeter mit herrlichen Ausblicken – ideal zum Beispiel auch als abendlicher Ausklang dieser Rundtour.
Ins Tal der Wasserfälle
Vorbei an Burg Sommeregg mit ihren stets im Sommer
stattfindenden Ritterspielen und Mittelaltermarkt sowie dem grössten
Foltermuseum Mitteleuropas, gewinnt die Strasse Richtung Gmünd allmählich an
Höhe. Auch Burg Gmünd, eine mittelalterliche Burgruine hoch über dem Örtchen,
ist ein sehenswertes Stück Zeitgeschichte, garniert mit einem mächtigen
Aussichtsturm sowie einem beliebten Burg-Restaurant in einzigartiger Lage. Aber
im Angesicht der hochalpinen Welten des vor uns liegenden Maltatales kann uns
Burg Gmünd an diesem Tag wohl kaum aus dem Sattel locken.
Das «Tal der Wasserfälle» wird das Maltatal gerne auch genannt, denn in keiner anderen Region Kärntens sind mehr Wasserfälle auf engstem Raum zu erleben. Die panoramareiche Hochalmstrasse führt durch das Tal, zielstrebig zu den schönsten Aussichtspunkten auf diese Urgewalten der Natur, auf Schleier- und Melnikfall, auf die «Hochbrücke» und von ewigen Wassern tief gegrabene Kolke und Tümpfe.
Kühn in den Fels gesprengt schwingt die Mautstrasse anschliessend durch sechs historische Naturstein-Tunnels und neun Kehren satte 1200 Höhenmeter hinauf zur mächtigen Kölnbrein-Staumauer, einem der bekanntesten und beliebtesten Bikertreffs der Region direkt am kreisrunden Turm des hoch aufragenden Berghotels Malta. Doch auch hier bitte nicht zu früh umkehren. Denn eine freigegebene Kiespiste entlang des nordöstlichen Stauseeufers führt noch weiter hinein in die Gipfelwelten der Hohen Tauern – zur idyllischen Kölnbreinhütte mit Almwirtschaft und abwechslungsreicher Jausenkarte.
Benzingespräch zwischen Nock‘n
Sind Sie nun der Ansicht, mit der Maltatal-Hochalmstrasse
das Töffhighlight des Tages erfahren zu haben? Nun, weit gefehlt – es kommt
noch besser. Denn über Krems und Kremsbrücke schwingen wir anschliessend zum
Nordeinstieg der Nockalm-Panoramastrasse. Der Name der Passstrasse ist
Programm, stammt von den sanften, runden Berge, die allesamt wie grasbewachsene
runde Nocken aussehen.
1970 begannen die Arbeiten für eine Höhenstrasse durch die menschenleere Gegend der Nockberge, 10 Jahre später feierte man Eröffnung. Seither locken 52 Kehren an Wochenenden Scharen von einheimischen Töfffahrern an. Überall an zentralen Aussichtspunkten entlang der 34 km langen Strecke werden Biker durch speziell für sie reservierte Parkplätze und Info-Terminals zum Pausieren eingeladen, dazwischen führt die gut ausgebaute Strasse in höchst kurvigem Auf und Ab zwischen den zahllosen Nock'n hindurch und erreicht mit der «Eisentalhöhe» auf immerhin 2042 m ihren höchsten Punkt, natürlich ebenfalls mit urchigen Einkehrmöglichkeiten, echter Kärntner Kost und vielen Möglichkeiten, eine Runde «Benzin zu reden». Damit zählt die Nockalm-Panoramastrasse nicht nur zu den Top-Ten-Highlights Kärntens, sie bietet auch den grandiosen Rahmen für einen ganzen langen Tourentag fernab von Hektik & Co. Geniessen Sie es dort oben!
| Motorradfahren in Österreich Besonderheiten der Strassenverkehrsordnung: • Die Einhaltung der Tempolimite von innerorts 50, ausserorts 100 sowie auf Autobahnen generell 130 km/h wird durch eine höchst aktive Gendarmerie sowie eine Vielzahl von stationären und mobilen Radarkontrollen überwacht. Dazu gesellen sich spezielle Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Nacht für die Tauern-, Inntal-, Brenner- und Rheintalautobahn: Hier dürfen Sie zwischen 22 und 5 Uhr maximal 110 km/h fahren. • Vignette: Die Zahl der offiziellen Vignetten-Verkaufsstellen wurde in letzter Zeit drastisch reduziert. Künftig gibt es das Pickerl nur noch in Tankstellen und Grenzbüros im Umkreis von 20 Kilometern zur Landesgrenze sowie in 20 strategisch dazu günstig gelegenen Autobahntankstellen. • Es herrscht Überholverbot im Bereich von 80m vor und nach Bahnübergängen. • Vorfahrtsberechtigte verlieren durch Anhalten ihr Vortrittsrecht. • Schulbusse dürfen bei eingeschalteter gelbroter Warnblinkanlage nicht überholt werden. • Motorradfahrer müssen eine spezielle, kleinere Variante eines Verbandskastens staubdicht verpackt mitführen. • Das vorsichtige Vorbeifahren am angehaltenen Autoverkehr – etwa vor einer Ampel – ist Bikern in Österreich offiziell erlaubt, sofern für das Vorfahren ausreichend Platz vorhanden ist und die abbiegenden Fahrzeuge nicht behindert werden. Sperrlinien und -flächen dürfen grundsätzlich nicht überfahren werden. |









