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KTM-Neuheiten 2011
KTM, von der zurückliegenden Wirtschaftskrise überdurchschnittlich geschüttelt, gibt wieder Vollgas. In Köln lüftete man den Schleier über dem ersten 125er-Strassenbike der Österreicher, der 125 Duke. Ihr 124,7 ccm grosser Einzylinder-Viertaktmotor ist eine komplette Neukonstruktion: Zwei oben liegende Nockenwellen, vier Ventile, eine Ausgleichswelle und elektronische Bosch-Benzineinspritzung verhelfen zu einer Maximalleistung von 11 kW/15 PS, was in den meisten europäischen Ländern als Maximalleistung für Leichtkrafträder gilt. Ein 80 km/h-Tempolimit lässt sich mit Hilfe eines Eingriffs in die Motorelektronik leicht fixieren. KTM legte bei der Konfiguration des Triebwerks grossen Wert auf «uneingeschränkte Dauerhaltbarkeit und Servicefreundlichkeit». Dennoch hat man sehr auf ein niedriges Gewicht geachtet: Mit vollem 11-Liter-Tank bringt die kleine Duke nur 125 Kilogramm auf die Waage. Die Federelemente stammen von WP, die Bremsanlage wurde zusammen mit Brembo entwickelt. Die 125 Duke soll im kommenden Frühjahr in Produktion gehen.
Leicht überarbeitet wurde für 2011 die 990 SMT; sie ist zudem künftig auf Wunsch mit ABS zu haben, was den Verkaufserfolg dieses Modells beflügeln dürfte. Reine Rennfans mit orangefarbenem Blut in den Adern freuen sich über die RC8R Track, einen astreinen Productionracer, der nicht strassenzulassungsfähig ist.

