MV Agusta F4

Kunst auf Zwei rädern

Von Simon Haltiner
13.01.2010 19:08:20
Neue MV Agusta F4 1000: Claudio Castiglioni spricht von einer «Opera d’Arte», einem Kunstwerk, als er die neue MV Agusta F4 1000 enthüllen lässt.

Gerade jetzt, als Konzernmutter Harley-Davidson Verkaufsabsichten publik machte, richtet sich das Augenmerk auf die neu aufgelegte Ikone. Die Schönste war sie nach wie vor, doch technisch nicht mehr der Benchmark. Nun holt die neue F4 auf: Sie ist 4 cm schanker und länger sowie 10 kg leichter. Der tiefgreifend überarbeitete 998-ccm-Reihenvierer mit radialen Ventilen drückt nun 186 PS bei 12900/min und wird bei 13500/min abgeriegelt. Ein variabler Ansaugtrakt (49 mm, Mikuni) mit zwei Düsen pro Zylinder und ein Magneti Marelli ECU (3 Mappings) kommen zum Einsatz. Weitere Highlights: Traction Control mit acht Stufen, Bi-Xenon-Scheinwerfer und Rennsport-instrument. Die Designer Adrian Morton und Fabio Orlandi beschreiben die neue Ergonomie (mehr Platz) und die Aerodynamik mit Spoiler-Spiegeln, die den betuchten Piloten (ca. Fr. 27000.–) entlasten sollen. Doch die wichtigste Entscheidung war, Tamburinis Entwurf im Wesentlichen zu erhalten.

Mit Perfection redefined beschreibt MV Agusta das behutsam aufgefrischte Design. Dazu zählen die Auspuff-Orgel und die Front mit dem diamantförmigen Scheinwerfer, neuerdings mit Bi-Xenon. Mit Perfection redefined beschreibt MV Agusta das behutsam aufgefrischte Design. Dazu zählen die Auspuff-Orgel und die Front mit dem diamantförmigen Scheinwerfer, neuerdings mit Bi-Xenon.